Reform-Begräbnis erster Klasse

Es deutete sich bereits gestern an und nun ist es Realität:

„Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode bestätigte am Donnerstagvormittag, dass der Geschäftsführer Sport der Grün-Weißen, Thomas Eichin, den Klub mit sofortiger Wirkung verlassen wird.“

Da bereits jetzt gefühlt alles fünfmal gesagt ist und ich auch nur ungern die Dauerkarte entzogen bekomme, nur soviel:

Das ist ein Begräbnis erster Klasse für alle Reformkämpfe an der Weser. Werder-Inzucht goes on. Halte das für die größte personelle Fehlentscheidung der letzten Jahre. Klar, wo jetzt die Reise (nicht) hingeht. Ich traue Frank Baumann aus vielerlei Gründen keine fundamentale Gegenposition zu Bode und dem Aufsichtsrat zu. Das ist natürlich kein Zufall und erschreckt mich gleichermaßen. Finde ihn als Person toll und natürlich viel mehr Werder Bremen als Thomas Eichin es jemals sein könnte, aber die aktuelle Situation erfordert es, teils harte Maßnahmen unbefangen zu realisieren. Die heterogene Zusammensetzung der Entscheiderebene tat dem Verein gut – das jetzt ist de facto ein extremer Schritt zurück. Wer etwas anderes behauptet, hofft und wünscht zu viel. 

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Burning Bush

 

(Foto: t-online.de)

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