They sing when they’re winning

Frustige WERDER-Woche. Über meinen Verein ausschließlich Dinge der Kategorie „Weltuntergang“ zu hören und zu lesen.

Nun passierte gerade ungeheuerliches. Die Mannschaft hat gerade den SC Paderborn geschlagen. Zu Hause, verdient – mit Fußball, 4:0. Gut, ich mache keinen Hehl daraus, dass ich das noch lieber am vergangenen Wochenende erlebt hätte. Aber ich freue mich, zu sehen, dass die Mannschaft Spiele gewinnen kann. Sie wird zwar weiterhin viele verlieren, aber eben auch ein paar entscheidende siegreich bestreiten und so den Klassenerhalt schaffen.

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Eine Erkenntnis, die ich seit den ersten Spielen dieser Hinrunde in mir trage. Nach gewonnenen, nach verlorenen Spielen – permanent. Daran ändert kein verlorenes Nordderby etwas oder öffentlich ausgetragene Privatfehden alter Männer und auf keinen Fall irgendwelche Mitgliederversammlungen. Im Gegenteil … ich glaube, dass der Verein auf dem richtigen Weg ist. Notgedrungen sehr langsam, aber auf dem richtigen Weg. Der Trainer, dessen Handschrift ich heute erstmals meine wahrgenommen zu haben, geht mit der Mannschaft ebenfalls in die richtige Richtung. Es läuft nicht alles gut und richtig bei WERDER, aber das tut es nirgendwo. Meine Meinung – nicht mehr, nicht weniger. 

Ich weiß nicht, ob man als Mitglied der „Alles-scheiße-Fraktion“ heute versucht, den Gegner kleinzureden oder ob man sich einfach nur wundert – ist mir auch wurscht. Klar ist: Heute ist bei vielen wieder „alles Viktor“ … bis zur potenziellen Niederlage gegen Thomas Schaaf am kommenden Wochenende. Dann sind wir wieder abgestiegen. Das ist so, das akzeptiere ich so. Heute singen alle – denn heute ist heute. Nächste Abrechnung nach dem nächsten Spiel. They sing when they’re winning.

Ich hatte mich für den Fall einer heutigen Niederlage bereits für die nächsten Themen (Das Hochstilisieren von Caldirola zu Maldini samt Forderung an Skripnik diesen gefälligst zu berücksichtigen und natürlich „Eichin & Filbry raus!“) fit gemacht und fühle mich jetzt nach dem Sieg doch etwas vorweg entlastet. Gut so, wäre eine anstrengende Woche geworden. 

Freu mich auf Schaaf und auf den weiteren Weg – mit Geduld.

Burning Bush

(Foto: Werder Bremen)

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