Heimsieg und ein Wahnsinniger. Neues vom Umbruch!

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Ich habe keinen neuen Trainer, keinen neuen Sportdirektor und über Permanentebbe in der Kasse möchte ich mich nicht beschweren. Ich habe mein Stadion nicht umgebaut – hab gar keins – und Leihgeschäfte gibt es bei mir nur in Ausnahmefällen. Aber: Ich befinde mich im Umbruch.

Ich war nie ein grün-weißer Protzer und war mir immer der Tatsache bewusst, dass z.B. unsere CL-Teilnahmen eher als Bemerkenswert galten, als die Zeiten, in denen man den Europäischen Wettbewerb nicht erreichte. Aber dennoch haben die letzten Monate auch mich noch einmal nachhaltig geerdet. Ich Glaube viele unserer Spiele der letzten Dekade inkl. 5 eigener Toren und Zauberfußball, haben mich nicht so mit Glück erfüllt, wie heutzutage so ein 3:2 gegen Hannover 96.
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Man muss da gar nicht weiter auf bestimmte Mannschaftsteile eingehen – die Mannschaftsleistung war total überzeugend und abgesehen von Clemens Fritz, der auf diesem Niveau erneut in Regelmäßigkeit zu langsam war, scherte da keiner aus. Garcia und Hunt tendenziell überragend, Caldirola und Elia stark, Mielitz erneut ein toller Rückhalt. Letzterer sah beim 2. Gegentreffer nicht besonders elegant aus. Mein Sitznachbar legte sofort die Hitsingle „das ist dieser neue Ball, das sagen viele Torhüter!“ auf, was damit zu tun haben könnte, dass er selber 96er ist und „gut geschossen“ somit wohl gar nicht erst infrage kommt.

Nach seiner suboptimalen Wahl des Spielsystems gegen Wolfsburg, stellte Robin Dutt die Mannschaft gestern top ein und auf. Man war von Beginn an voll im Spiel und der Wille, dieses Ding für sich zu entscheiden, war über die gesamte Spielzeit allgegenwärtig.

Noch ein Wort zu Santiago García. Dieser Spieler bringt etwas nach Bremen, das uns in letzter Zeit ein wenig gefehlt hat: Emotionen. Wie dieser wahnsinnige nach seinem Tor auf die Fans zu sprintet und dann, meinem Gefühl nach, kopfüber und nackt in Kurve springt – das will ich! Das will Bremen.

Nun eine Trainingswoche mit Rückenwind. Da lässt sich arbeiten. Nächste Woche nach Gelsenkirchen. Man muss kein Prophet sein, um nicht auszuschließen, dass die Mannschaft sich dort nicht so entfalten können wird, wie gestern. Niederlagen sind nach wie vor einkalkuliert in dieser Saison – erst Recht bei CL-Anwärtern. Aber hinfahren, um sich zerlegen zu lassen? Nö.

Das gestern war in meinen Augen der wertvollste Sieg der laufenden Saison. In dieser Art und Weise kann man das Ziel, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, relativ unkompliziert erreichen. Man muss aber auch ehrlich sein: Die Mannschaft nimmt sich mit einer solchen Leistung auch selber in die Pflicht: Man konnte sehen, zu was sie in der Lage ist und man wird sie nach schlechten Spielen daran messen.

#werder2013

 

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