Und sonst so bei WERDER? … Läuft.

Das hier sollte ursprünglich ein sagenhaft unterhaltsamer Beitrag werden. Über einen ehemals großen Verein, der sich zur Zeit in bahnbrechendem Umbruch befindet. Es war mit Problemen zu rechnen, mit Druck, Frust und daraus resultierendem Chaos. Auf die schwierigste Saison seit Ewigkeiten hatte man sich eingestellt – sie sollte wohl alles in den Schatten stellen, was wir in den letzten Monaten und Jahren erlebt hatten. Und was ist? Nix ist.

WERDER arbeitet besonnen und akribisch an der Zukunft. Eine Mannschaft, die in den Wunschträumen aller Verantwortlichen und Fans sicher um einiges anders aussieht, entwickelt sich Stück für Stück, von Spiel zu Spiel. Man wird in dieser Spielzeit keine Wunder vollbringen – zu limitiert ist der Kader insgesamt. Aber es ist vorstellbar, dass man sich am Ende doch gänzlich aus dem Abstiegskampf heraushält. Mannschaftsleistung scheint wieder eine harte Währung zu sein. Im Schutz dieser Gemeinschaft finden sogar Spieler, die von vielen bereits gedanklich aufgegeben wurden, langsam zurück in die Spur. Zwischenzeitlich blitzt da Fußball auf, mit dem jeder WERDERaner wird leben können.

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Allem voran wirkt eine Sportlich Leitung, die ich mir in Ihrer Außendarstellung und Kommunikation kaum besser denken kann. Herr Eichin gibt ganz klar Richtung und Anspruch vor, während Robin Dutt Mitglieder und Fans in charmanter Art und Weise „mitzunehmen“ weiß. Bei all seinen Interviews und Statements geht jemandem wie mir das Herz auf. Die Mischung von fachlicher und sozialer Kompetenz gibt mir ein wohliges Gefühl. Beide betonen darüber hinaus, wie gut sie harmonieren und das hier weit mehr entstanden ist, als ein reines Arbeitsverhältnis. Es würde mich nicht wirklich wundern, wenn sich hier zwei gefunden haben, wie einst zwei andere an gleicher Stelle.

Alles schön und gut – bringt einem, der schreiben will aber nichts. Für Teile der Berichterstatter ist die Situation sicher kein Geschenk – keine sportlichen Untiefen, keine internen Probleme, keine Autobahnraser, nicht mal bei den Connors in Delmenhorst geht mehr was – nichts. Da muss man für den ein oder anderen grotesken Einwurf, sowie teils irritierende Einschätzungen seitens der Medien eigentlich Verständnis aufbringen. Meins haben sie.

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Am Samstag kommt der SC Freiburg. An dieser Mannschaft muss einem, außer vielleicht der Hexer an der Seitenlinie, bei allem Respekt nichts zu große Angst machen. Dutts Ex-Verein sollte von uns geschlagen werden. Das – so kann man zur Zeit sagen – sollte unser Anspruch sein. Es wäre der nächste kleine Schritt. Auch wenn das die Verhältnisse für einen, der schreiben will, nicht verbessern würde.

#werder2013

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