Nullpunkt der grün-weißen Lust

Eine Mannschaft, die regelmäßig immer dann ihr Bundesliga-Niveau vermissen lässt, wenn sie vom Gegner gezwungen wird, das Spiel zu machen. Ein Trainer, den man in seiner tragischen Selbstdarstellung als trauriger Clown von der Weser einfach nur erlösen möchte. Ein Sportdirektor, der sich aus offensichtlichem Mangel an Erfahrung durch seine Aussagen und Entscheidungen von einer in die nächste Zwangslage bringt. Und zu guter Letzt Fans deren letzter Versuch, alles zusammenzuhalten, darin besteht, sich „weder pro noch contra Skripnik“ zu positionieren. Nullpunkt der grün-weißen Lust, wir sind da!

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Der Verdacht, die Saison 2016/2017 macht da weiter, wo die letzte aufgehört hat, erhärtet sich, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Hier jetzt allerdings ein Ticket für den wöchentlichen Zug der destruktiven Hysterie zu lösen, kommt für den Autor bei aller sarkastischer Veranlagung nicht in Frage. Er empfiehlt bis auf weiteres die Kolumne „Vier sind Werder Bremen“ und meldet sich wieder, wenn alle wach sind.

Burning Bush

(Foto: Focus.de)